3. Oktober - Tausend und eine Sehenswürdigkeit in Istanbul

Zwei Wochen hatten wir Zeit, diese spannende Stadt zu erleben. Zwei Wochen, das erschien uns anfangs unheimlich lang, doch die Zeit verging wie im Flug und am Ende wurde sie fast schon ein wenig knapp für die vielen Sehenswürdigkeiten.

Zu den Hauptattraktionen gehört natürlich der osmanische Sultanspalast Topkapi, durch den ganze Kreuzfahrtladungen an Touristen geschleust werden. Zum Glück hatten wir uns den schönen Harem gleich ganz am Anfang vorgenommen, denn so konnten wir die edlen Säle und die kunstvollen Kacheln noch in Ruhe bewundern.

Neben dem Harem gab es unzählige Pavillions zu bewundern, die von den einzelnen Sultanen im Laufe der Zeit angebaut worden waren.

Auch die Aussicht auf das Goldene Horn (die Bucht Istanbuls) ist von hier oben unterm Golddach nicht übel.

Für die Blaue Moschee mussten wir ziemlich früh raus, denn zum Sonnenaufgang erstrahlt sie im schönsten Licht.

Leider war sie an diesem Tag für Touristen wegen des Opferfestes geschlossen, so dass wir die Besichtigung des imposanten Innenraumes ein paar Tage darauf nachholten.

Erst orthodoxe Kirche, dann Moschee und heute Museum - das ist die bewegte Geschichte der Hagia Sophia, die direkt gegenüber der Blauen Moschee liegt.

Im beeindruckenden Inneren wurden teilweise die chrislichen Fresken und Mosaike wieder freigelegt, teils wurden die muslimischen Änderungen belassen.

Während die Hagia Sophia zum "Must See" aller Istanbultouristen gehört, geht es in der Cisterna Basilica deutlich ruhiger zu. Bei meditativer Musik kann man die Atmosphäre des "versunkenen Palastes" auf sich wirken lassen und die Köpfe der Medusa bewundern.

Neben diesen Hauptattraktionen durfte natürlich auch eine Bosporus-Schifferlfahrt nicht fehlen ...

...und auch den Anglern auf der Galatabrücke schauten wir gerne eine Weile zu.

Wer Sabine kennt, der weiß, dass auch das ausgiebige Schlendern durch die Basare zum absoluten Pflichtprogramm gehört.

Vor dem Basar wird Futter für die Tauben verkauft, weil die Tauben wohl Glück bringen sollen.

Und wenn wir mal müde waren vom vielen Sightseeing konnten wir einfach in unserer herrlichen Wohnung auf dem Sofa chillen und uns am fantastischen Ausblick auf den Bosporus satt sehen (hier bei Sonnenaufgang).

Außerdem gab es wichtige Dinge zu organisieren: Meine Felge machte schlapp und so mussten wir eine neue finden. Überraschenderweise gibt es in Istanbul einen super Fahrradshop (Bisiklet Gezgini), der sogar Rohloff führt und dessen fähiger Mechaniker meinem Fahrrad die beste Felge verpasste. Wir mussten zwei Fahrradkartons besorgen und quer durch Istanbul transportieren. Und eine Rasur (inklusive Gesichtsmaske) plus Haarschnitt waren auch überfällig.

Am Tag vor unserem Abflug stiegen wir noch hinauf zur Süleymanmoschee, und hatten einen letzten unvergesslichen Ausblick auf diese großartige Stadt.

Ein bisschen wehmütig, aber dennoch voller Vorfreude auf unser nächstes Abenteuer in Nepal, nahmen wir schließlich Abschied von Istanbul und unseren zwei Mamis.

Weitere Fotos gibt es in der Galerie.